Vorbereitung Gewebeproben (Paraffinblöcke)

Für DNA-Untersuchungen an histo-pathologischen Proben können auch formalinfixierte Gewebeproben verwendet werden. Muss eine rein somatische genetische Veränderung nachgewiesen werden (z. Bsp. typische Tumormutationen), ist es wichtig, dass ausschliesslich das betroffene Gewebe ausgewählt wird vgl. Beschreibung unten. Für vererbte Krankheiten kann im Prinzip jedes Gewebe ohne Anreicherung verwendet werden.

Vorbereitung Paraffinschnitte für Tumoruntersuchung

  • Histologische Kontrolle und Identifikation der Tumorareale
  • Ausgiessen des bestehenden Blockes
  • Tumoranteile heraustrennen bzw. mit Skalpell ausschneiden
  • Tumorteile in möglichst kleinem Block neu in Paraffin eingiessen, erkalteten Block trimmen
  • 10-15 Mikrotomschnitte (5-8 µM) mit Pinzette in Probenröhrchen (1.5 ml Eppendorf-Röhrchen u.a.) einbringen
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