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Diese autosomal-dominant vererbte Störung ist durch vermehrte Neigung zu Druckparesen charakterisiert. Typischerweise finden sich meist rezidivierende Kompressionssyndrome an physiologischen Engstellen (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom) oder Druckläsionen des N. peronaeus am Fibulaköpfchen. Aber auch atypische Präsentationen mit wiederholten sensiblen Ausfällen oder Plexusläsionen können auftreten. Häufig bestehen zudem leichte distal-symmetrische Sensibilitätsstörungen. Der Erkankungsbeginn ist in der 2.–3. Lebensdekade, der Verlauf ist milde. Die Druckläsionen haben eine gute Rückbildungstendenz, trotzdem können aber residuelle Lähmungen fortbestehen. Elektrophysiologisch findet sich neben den Kompressionssyndromen eine demyelinisierende Polyneuropathie. Ursächlich findet man hier in ca 85% eine Deletion im Chromosomenabschnitt 17p11.2, so dass als „inverses Ereignis“ zur CMT1A eine Monosomie des PMP22-Gens vorliegt.
Deletions- resp. Sequenzanalyse des PMP22-Gens bei tomakulöse Neuropathie resp. HNPP
EDTA-Blut minimal 1 ml
Weitere Angaben zu Präanalytik
Duplikationsnachweis 1 Woche, Sequenzanalyse ca. 4 Wochen
Bei medizinischer Indikation gemäss Tarif Analysenliste
Bitte verwenden Sie dieses Auftragsformular: Auftragsformular Molekulargenetik
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